Mobilität

Im Gespräch mit Schwetzingens Bürger*innen

Wie können wir Schwetzingen fahrradfreundlicher gestalten?
Welche Wünsche / Ideen hast du für Schwetzingens Radinfrastruktur?
Wo siehst du Verbesserungspotential/ Problemstellen?

All das konnten uns Schwetzingens Bürger*innen am 05. September an unserem Stand in der Fußgängerzone mitteilen. Wir bedanken uns für die rege Beteiligung und das positive Feedback!

(mehr …)

Weiterlesen »

Vergabe Sanierungsarbeiten Karlsruher Straße

Stellungnahme zu TOP 6 in der Gemeinderatssitung vom 29.01.2020 „Generalsanierung der Karlsruher Straße – Vergabe der Sanierungsarbeiten“ von Dr. Susanne Hierschbiel

Am 2. März 2020 beginnt die Generalsanierung der Karlsruher Straße. In der Gemeinderatssitzung vom 29. Januar 2020 wurden die Arbeiten. Die Baumaßnahme mit Sperrung einer zentralen Straße der Innenstadt für den Durchgangsverkehr wird mindestens 1,5 Jahre dauern und incl. Planung und den Maßnahmen zur Verkehrslenkung während der Umbauphase etwa fünf Millionen Euro kosten. Dies war für die Grüne Fraktion Grund genug in der Gemeinderatssitzung eine Stellungnahme zu den Vergabearbeiten abzugeben.

Am 20. Juli 2017 stimmte der Gemeinderat der Generalsanierung der Karlsruher Straße zu. Zuvor wurde eine Machbarkeitsstudie und ein Bürgertermin durchgeführt. Heute, gut ein Jahr später als ursprünglich geplant, werden, aller Voraussicht nach, die Arbeiten, die im Leistungsbereich der Stadt liegen an die Firma Wolf & Müller vergeben. Mit knapp 3,98 Mio € liegt der Bieter hier um gut eine Million unter den berechneten Preisen. Wunderbar! Und umso besser, wenn unter der Schlussrechnung nach Abschluss der Arbeiten dieselbe Summe erscheint. Bis dahin liegen mindestens 11/2 Jahre Baumaßnahmen mit allen Nachteilen vor den Anwohnerinnen und Anwohnern; Umleitungen und Stau vor uns allen. Aber auch eine große Chance, dass nach Ende der Maßnahme viele Autofahrer „auf Durchreise“ die Innenstadt großräumig umfahren. Und so die Menschen in der Karlsruher Straße endlich eine optisch ansprechende, durch Tempo 20 und sanierten Straßenbelag ruhigere Straße, und alle Schwetzingerinnen und Schwetzinger eine ruhigere Innenstadt haben.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird die Maßnahmen aufmerksam und kritisch begleiten, v.a. die Verkehrsführung während der Sanierungsarbeiten und die Erreichbarkeit für die Anwohner, und stimmt der Vergabe, angesichts der verminderten Kosten, sehr gerne zu.

Weiterlesen »

Lärmaktionsplanung wird mit aktuellen Verkehrsdaten fortgeschrieben

Die Stadt Schwetzingen plant eine Fortschreibung der Lärmaktionsplanung auf Basis der EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG. „Zu diesem sehr komplexen Thema wollen wir schon in Kürze in Dialog mit der Bürgerschaft treten“, so Oberbürgermeister Dr. Pöltl. Er kündigte für den 16. Januar dazu eine Bürgerinformation im Josefshaus an. Bereits 2008 wurde die Lärmaktionsplanung für Schwetzingen beschlossen und in den folgenden Jahren entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Mittlerweile liegen aktualisierte Lärmdaten vor. Dementsprechend sollen nun auf der Basis eines neu erstellten Gutachtens weitere Strategien entwickelt werden, um den Lärm effektiv für die Bevölkerung zu reduzieren. Der Gemeinderat hat das Ergebnis des Gutachtens zur Fortschreibung der Lärmaktionsplanung angenommen und die Verwaltung mit der Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 47d Abs. 3 BImSchG beauftragt. Das Gutachten wird vom 16. Januar bis zum 13. Februar 2020 in der Rathauspforte für die Bürger/innen öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum werden auch Behörden und Träger öffentlicher Belange gehört.
Die Präsentation des Lärmaktionsplans finden Sie

https://ratsinfo.schwetzingen.de/bi/info.php

https://www.schwetzingen.de/pb/schwetzingen/Startseite/Aktuelles/gemeinderat+vom+18_12_19.html

Weiterlesen »

Pendler brauchen schnelle ÖPNV-Verbindungen

„Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Umstieg der Berufspendler auf die öffentlichen Verkehrsmittel ist genommen“, zeigen sich die Mitglieder des Vorstands der Schwetzinger GRÜNEN erleichtert. Sie begleiteten den Landtagsabgeordneten Manfred Kern und den Verkehrspolitischen Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Landtag, Daniel Renkonen, auf der ersten Direktfahrt der Regionalbahn nach Heidelberg. Aus dem Schwetzinger Ortsverband der GRÜNEN dabei waren außerdem die beiden Stadträtinnen Dr. Susanne Hierschbiel und Kathrin Vobis-Mink, sowie die Kreisrätin Sabine Walter. (mehr …)

Weiterlesen »

Der Landtagsabgeordnete Manfred Kern, bahnpolitischer Sprecher der Grünen Daniel Renkonen (4. v.l.) das Vorstandsteam der Grünen Schwetzingen, der Vorstand des Grünen Kreisverbandes Kurpfalz-Hardt, die Grünen Oftersheim, Frank Klingenhöfer von der DB (3.v.l.), Markus Kempf vom NVBW sowie Vertreterinnen der Hockenheimer Lokalen Agenda und weiteren Mitfahrenden aus Hockenheim, Oftersheim und Schwetzingen. Direkte Zugverbindung Schwetzingen Oftersheim Hockenheim Heidelberg

Schwetzingen – Heidelberg in 19 Minuten

Ein Herzensprojekt wird Realität: Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt sich der Landtagsabgeordnete Manfred Kern (Grüne) für die Wiedereinrichtung des Personenverkehrs zwischen Schwetzingen und Neu-Edingen/Friedrichsfeld ein. Nun war es endlich soweit Der erste Zug fuhr am Montagmorgen von Hockenheim über Oftersheim, Schwetzingen und NeuEdingen/Friedrichsfeld nach Heidelberg.

Manfred Kern Grüner Landtagsabgeordnete Schwetzingen mit neuer Zugverbindung nach Heidelberg
Endlich am Ziel:
Landtagsabgeordneter Manfred Kern bei der „Jungfernfahrt“ der neuen Verbindung

Die bessere Anbindung der Orte in seinem Wahlkreis sei ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität, betonte Kern bei der Jungfernfahrt: „Das zusätzliche Angebot macht den ÖPNV deutlich attraktiver – gerade für Pendlerinnen und Pendler. Und erleichtert so den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.“ Auch Daniel Renkonen, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, der zur Jungfernfahrt nach Schwetzingen gekommen war, hob die Bedeutung der Linie nach Frankfurt hervor: „Mit der neuen Direktverbindung wird ein großer Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität geleistet, indem zwei Metropolregionen miteinander verbunden werden. Jede Direktverbindung trägt zur deutlichen Steigerung des ÖPNV bei, weil die Menschen nicht mehr aufwändig umsteigen müssen. Insofern ist es ein guter Tag für den Bahnverkehr im Land.“

ÖPNV-Angebot für Pendler

„Pendlerinnen und Pendler steigen gerne auf öffentliche Verkehrsmittel um“, ist das Vorstands-Team der Schwetzinger Grünen überzeugt, das geschlossen an der Jungfernfahrt teilnahm. Entscheidend sei, dass für den Bedarf auch ein passendes Angebot zur Verfügung stehe. „Wir müssen eine schnelle, praktikable und stressfreie Alternative zum Auto schaffen“, setzen sich die Grünen für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ein. Auch die beiden Schwetzinger Stadträtinnen Kathrin Vobis-Mink und Dr. Susanne Hierschbiel sowie Kreisrätin Sabine Walter betonten durch ihre Teilnahme an der Fahrt die Bedeutung dieses Schrittes in Richtung einer nachhaltigen Verkehrswende.

Die neue Verbindung im Winterfahrplan

Mit dem Winterfahrplan, der ab sofort gilt, gibt es eine regelmäßige Verbindung zwischen Schwetzingen und Frankfurt über Weinheim und Darmstadt mit Umsteigemöglichkeit in Neu-Edingen/Friedrichsfeld nach Heidelberg. Der Zug fährt morgens stündlich und dann alle zwei Stunden. „Möglich ist dies durch das sogenannte Flügelkonzept“, erklärt Markus Kempf von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg. „Die Regionalbahnen von Frankfurt fahren mit zwei Doppelstocktriebwagen von Frankfurt bis Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Der erste Zugteil fährt weiter nach Heidelberg und Wiesloch-Walldorf. Der hintere Zugteil fährt in jeder ungeraden Stunde nach Mannheim Hbf und neu in jeder geraden Stunde nach Schwetzingen. In Schwetzingen besteht dann Anschluss an die Regionalbahn nach Hockenheim, Graben-Neudorf und Karlsruhe.“ 

Nur acht Minuten fährt der Zug auf der Strecke Schwetzingen – Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Rund 85 Minuten von Schwetzingen nach Frankfurt. Oder zurück. Ohne umsteigen zu müssen. Morgens gibt es zusätzlich den Direktzug von Hockenheim über Oftersheim und Schwetzingen nach Heidelberg.

„Ich freue mich sehr, dass wir die morgendliche Direktverbindung von Schwetzingen nach Heidelberg neu im Angebot haben“, so Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung der DB. „Neben der ebenfalls neuen, zweistündlichen direkten Anbindung von Schwetzingen im Main-Neckar-Ried-Express nach Frankfurt bedeutet das in Summe eine deutliche Verbesserung für Berufspendler und Studierende und fördert den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr.“ Die engagierte Wahl-Schwetzingerin Anna Kirchner nutzt die neue Verbindung als Motivation, mehr zu reisen: „Heute ist ein toller Tag! Mit den Zügen nach Heidelberg und nach Frankfurt erschließen sich mir ganz neue, schnellere Verbindungen, die ich gerne nutzen werde!“

Erster Schritt für einen komfortablen Nahverkehr

Kein Grund jedoch, um sich auf den Lorbeeren auszuruhen, so Manfred Kern: „Der nächste Schritt ist, für einen regelmäßigen Taktverkehr zu sorgen. Außerdem sollten die Züge über Schwetzingen hinaus bis Hockenheim fahren.“ Denn der Abgeordnete ist sich sicher: „Die verbesserte Anbindung an die Bergstraße und nach Heidelberg stärkt unseren Standort.“ Auch Eileen Reidel von der Hockenheimer Lokalen Agenda 21 hält den neuen Fahrplan für einen wichtigen Auftakt für einen weiteren Ausbau: „Die neue Direktverbindung nach Heidelberg ist der erste Schritt zur Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches, den es jetzt auszubauen gilt.“

Schienenbus-Aktion bereits 2009

Bisher fuhren auf der Strecke zwischen Schwetzingen und Neu-Edingen/Friedrichsfeld nur Güterzüge. Das Verkehrsministerium und die NVBW nahmen mit der neuen Verbindung eine Idee des Abgeordneten Manfred Kern auf. Kern hatte die Wiedereinrichtung des Personenverkehrs auf der Strecke schon lange gefordert und diesen Wunsch wiederholt an verschiedenen Stellen vorgetragen.

Der Abgeordnete erzählt von seinen Erfahrungen: „Um zu beweisen, wie groß das Interesse war, setzten wir mit Unterstützung der Mannheimer Grünen für einen Samstag im Jahr 2009 kurzerhand einen Schienenbus im Pendelverkehr auf dieser Strecke ein, der hervorragend angenommen wurde. Die prognostizierten Fahrgastzahlen waren aber anfangs zu gering.“ Nun, so Kern, sei die Zeit endlich reif gewesen für dieses wichtige Projekt.

Weiterlesen »