Klima

Schwetzinger Grüne sammelten die Problemstellen des Radverkehrs in der Stadt

Gemeinsame Begehung der Innenstadt mit Bürgermeister Steffan

Nahezu 100 zum Teil gefährliche Problemstellen für den Radverkehr hatte der Ortverband von Bündnis 90/Die Grünen gesammelt. Die Hinweise stammten vor allem aus einer Befragung der Bürger, wurden aber auch bei mehreren Radtouren der Grünen durch die Stadt erfasst und oft mit Fotos dokumentiert. Am 22. September begutachteten Bürgermeister Matthias Steffan und Mitglieder der Grünen Gemeinderatsfraktion – Kathrin Vobis-Mink, Dr. Susanne Hierschbiel, Sabine Walter, Peter Köhler und Dr. Michael Rittmann – sowie weitere Interessierte die wichtigsten dieser Problemstellen in der Innenstadt.

Liste der Problemstellen (Stand 29.09.2020) jetzt ansehen (mehr …)

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Stellungnahme zu TOP 4 der GR-Sitzung vom 30.09.2020

„Umsetzungsmaßnahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes 2020/2021“  

Von Dr. Susanne Hierschbiel für die Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

Das Klimaschutzkonzept der Stadt wurde 2018 vom Gemeinderat verabschiedet. Ein ambitioniertes Vorhaben, das von der Stabsstelle Klimaschutz, Energie und Umwelt umgesetzt werden soll. Hier jetzt ein Zwischenstand, eine Zeitleiste, die das weitere Vorgehen darstellt. Wir Grüne freuen uns, dass Klimaschutz in Schwetzingen ernst genommen wird. Aber sind die Bemühungen der Verwaltung auch ausreichend? (mehr …)

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„Der Schwetzinger Hardtwald ist ein Sorgenkind im Land“

Grünen-Landtagskandidat Dr. Andre Baumann diskutiert auf einer Radexkursion mit den Teilnehmern über die Auswirkungen des Klimawandels auf das wichtigste Erholungsgebiet der Region

Hockenheim/ ReilingenWie wirkt sich der Klimawandel auf den Schwetzinger Hardtwald aus? Wie kann ein klimastabiler Wald aufgebaut werden? Wie kann der Artenreichtum erhalten und gefördert werden? Die Antworten auf diese wichtigen Fragen standen im Mittelpunkt der Radexkursion durch den Hardtwald, zu der die Grünen eingeladen hatten. Viele angemeldete Teilnehmer hatten wegen des Regenwetters kurzfristig abgesagt. Der grüne Landtagskandidat und Waldexperte Dr. Andre Baumann, der Leiter des Forstbezirks Schwetzinger Hardt von ForstBW, Bernd Schneble, und Revierleiter Achim Freund führten die Teilnehmer zusammen durch den Wald. Was das Ziel für die Zukunft ist, brachte Baumann gleich zu Beginn auf den Punkt: „Wir brauchen auch morgen einen gesunden Hardtwald.“  (mehr …)

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Der Klimawandel ist im Schlossgarten angekommen

Dr. Andre Baumann zeigt mit Experten die Schäden der Klimaveränderung im Park

„Wir merken am Schlossgarten, dass der Klimawandel bei uns angekommen ist“

Mit diesen Worten begrüßte Dr. Andre Baumann, Landtagskandidat der Grünen und promovierter Biologe, eine Gruppe interessierter Bürger (wegen der Pandemie war ihre Zahl auf 20 Personen begrenzt, die Nachfrage lag weit höher). Sie waren eingeladen, die Folgen der Klimaveränderung im Schlossgarten zu begutachten. Zusammen mit Professor Dr. Hartmut Troll, Gartenkurator der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, und Andreas Falz, deren ehemaligem Leiter, übernahm Dr. Baumann die kundige Führung durch den Park. (mehr …)

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Klimafreundlich mobil – Radtour der Grünen aus Schwetzingen, Ketsch und Brühl

Problempunkte der Radwege im Blick

„Das Fahrrad spielt für die Verkehrswende hin zur klimaneutralen Mobilität eine ganz wichtige Rolle. Dazu müssen die Radwege vernetzt, gut ausgebaut und sicher sein, damit viele Menschen das Fahrrad nutzen und Radfahren auch Spaß macht“. Mit diesen einleitenden Worten begrüßte Stadträtin Susanne Hierschbiel, Sprecherin des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen Schwetzingen, zahlreiche Teilnehmer, darunter Andre Baumann, Staatssekrektär und Landtagskandidat der Grünen, zu einer Radtour rund um Schwetzingen. (mehr …)

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Umweltbeauftragte als „Kümmerer“ notwendig

Dr. Andre Baumann referierte beim Ortsverband der Grünen über wichtiges Standbein des Naturschutzes

In großer Zahl kamen die Interessierten zur Mitgliederversammlung von Bündnis 90 / Die Grünen Schwetzingen am internationalen Tag des Artenschutzes. Der Grund: Dr. Andre Baumann, Staatssekretär der Landesregierung Baden-Württemberg, refierierte zum Thema Biotopverbund. Als Schwetzinger richtete er dabei den Fokus auf unsere Region. Auch in der Kurpfalz sei die Natur „im Sinkflug“. Zahlreiche Arten, die noch vor wenigen Jahrzehnten allgegenwärtig waren, seien vom Aussterben bedroht, berichtete Dr. Baumann gleic zu Beginn. Dazu gehörten das Rebhuhn und die Feldlerche, deren Bestand sich innerhalb kurzer Zeit halbiert hat. Der Feldhamster ist in Schwetzingen und Plankstadt längst verschwunden. In Mannheim kämpft er ums Überleben. (mehr …)

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Plastik bleibt brennendes kommunales Problem!

Hat sich in unserer Stadt beim Thema Plastikmüll in den letzten Monaten etwas verbessert? Das wollten die Schwetzinger Grünen herausfinden.
Vor einem halben Jahr hatte der Ortsverband Schwetzingen von Bündnis 90/Die Grünen am Pfaudler-Areal eine Plastik-Sammelaktion veranstaltet, um auf die massive Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle aufmerksam zu machen. 210 l Plastikmüll waren damals zusammengetragen worden. Jetzt brach eine Gruppe engagierter grüner Helfer erneut auf, um neben dem Gehweg am Pfaudler-Gelände Plastikmüll zu sammeln.
„Es ist erschreckend und deprimierend, nach so kurzer Zeit hier schon wieder massenhaft Kunststoffabfall zu finden“, fasste Dr. Michael Rittmann, Mitglied im Vorstand der Schwetzinger Grünen, die Stimmung unter den Helfern in Worte. „In nicht einmal einer halben Stunde kamen 80 Liter Müll zusammen, ganz überwiegend Plastiktüten oder -verpackungen, To-Go-Becher und Fastfood-Teller, aber auch Getränkedosen. Bei deren Herstellung war eine Menge Energie verbraucht worden. Jetzt ließ sich das Kunststoffmaterial meist nur schwer vom Laub trennen, wäre mit den Blättern wahrscheinlich in den Boden geraten und dort jahrzehntelang geblieben. Als Mikroplastik hätte es sich schließlich im Nahrungs- und Wasserkreislauf überall hin verbreitet“.
Dr. Susanne Hierschbiel, Vorstandssprecherin der Schwetzinger Grünen und Stadträtin, erkannte noch ein weiteres Problem: „Selbst wenn Plastik nicht einfach weggeworfen, sondern ordentlich entsorgt wird – in Deutschland beträgt die gesicherte Recycling-Quote für Kunststoff gerade einmal 17 Prozent. Ein Großteil wird verbrannt oder ins Ausland verschickt, wo eine Kontrolle über die Verwertung nur schwer möglich ist“.
Deshalb ist es dringend nötig, Plastik zu vermeiden, war sich die Gruppe der Grünen einig und erinnerte an ihre Vorschläge, wie auf kommunaler Ebene im Alltag der Kunststoffverbrauch gesenkt werden kann. Ein erster Schritt sollte die Einführung eines „Schwetzinger Bechers“ sein, der als Mehrweg- und Pfandbecher die Einweg-To-Go-Becher ersetzt und von der Gastronomie im ganzen Stadtgebiet, und möglichst darüber hinaus, verwendet wird. Andere Städte, wie Mannheim und Speyer, beweisen, dass ein solches Mehrwegsystem städteübergreifend funktioniert. Ein weiterer Schritt kann darin bestehen, in einer kommunalen Aktion Lebensmittel- und Einzelhändler, die Plastikverpackungen reduzieren möchten, zu unterstützen und auszuzeichnen. Auch hierzu gibt es andere Städte als Vorreiter, die zeigen: Plastik vermeiden ist möglich!

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Klimaschutz => Verzicht auf Plastik

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN:

  • Über 8 Milliarden Tonnen Plastik wurden seit 1950 weltweit produziert. Meist nur extrem kurz verwendet, lagert der größte Teil davon heute auf Deponien oder in der Natur
  • 150 Millionen Tonnen Plastik schwimmen in den Meeren. Jährlich kommen bis zu 13 Millionen Tonnen hinzu. Das entspricht einer Lastwagenladung pro Minute.
  • 192 Einweg-Plastikflaschen verbraucht jede/r Deutsche im Schnitt pro Jahr. 450 Jahre dauert es, bis sich eine Plastikflasche im Meer zersetzt hat
  • Über 12.000 Plastikteilchen wurden kürzlich in einem Liter Arktis-Eis gefunden.
  • 2,2 Billionen Mikroplastikteilchen können jedes Jahr in Deutschland über den Kompost in die Natur gelangen – das sind mehr als 122 Millionen Plastiktüten.
  • 1 Million Meeresvögel sterben pro Jahr durch Plastikmüll
  • 37 Kilogramm Müll aus Plastikverpackungen fallen jedes Jahr in Deutschland pro Kopf an.
  • Nur etwa 38 Prozent unseres Plastikmülls werden recycelt. Der größte Teil landet in Verbrennungsanlagen.

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