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Wir trauern um Professor Josef Walch

Gemeinderatsfraktion und Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen trauern um Professor Josef Walch. Mit ihm haben wir einen Mitstreiter und Freund verloren, der immer engagiert, enthusiastisch und mitreißend seine Überzeugungen und unsere Anliegen als Grüne verfocht – innerhalb der Partei und nach außen.

2019 wurde Josef Walch mit über 3600 Stimmen für die Grünen in den Schwetzinger Gemeinderat gewählt. Ab 2020 leitete er als Fraktionsvorsitzender stets präsent die Gemeinderatsarbeit der Grünen, gab uns neue Impulse und vertrat beherzt unsere Interessen. Neben den grünen Kernthemen lagen dem Künstler und Pädagogen Josef Walch auch politisch besonders die Kultur, die Kulturschaffenden und die Jugend am Herzen. Für sie setzte er sich in der Gemeinderatsarbeit immer wieder ein – beispielsweise bei der Planung der Schwetzinger Höfe und bei der Schimper-Gemeinschaftsschule. Durch seine zahlreichen Kontakte hatte er ein feines Ohr für die Stimmen aller Menschen in Schwetzingen. Ihre Meinungen und Wünsche kannte er und wollte sie berücksichtigt sehen. Immer blieb er ein Streiter für die sozialen Belange in der Politik.

Der Tod von Josef Walch reißt eine große Lücke. Sein kreativer Geist wird uns Grünen, wird Schwetzingen fehlen.

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Infostand am Internationalen Frauentag auf den kleinen Planken

Am Internationalen Frauentag, waren die Schwetzinger Grünen mit einem Informationsstand auf den Kleinen Planken präsent. Nachmittags,  damit – so die Sprecherin Karina Schneider – auch Berufstätige angesprochen werden konnten.

Eigentlich war geplant, Themen wie Lohngleichheit (Gender Pay Gap) und Belastung von Frauen in der Pandemie in den Mittelpunkt zu stellen – doch der brutale Krieg gegen die Ukraine ließ es kaum zu, über anderes zu reden.

So hielten die Grünen Frauen eine Liste von verschiedenen Spendenkonten für die Ukraine bereit und haben im Ortsverband eine Spendenaktion für die Organisation UN-Women der Vereinten Nationen für Frauen und Mädchen in der Ukraine gestartet. Viele der Gespräche am Stand drehten sich dann auch um die Sorge für die Menschen, die jetzt auf der Flucht sind und alles zurücklassen mussten.

Gelbe Narzissen und blaue Vergissmeinnicht wurden als Zeichen der Solidarität und der Hoffnung auf Frieden verschenkt und Infomaterial zum Thema Gleichberechtigung in Deutschland wurde verteilt. Denn tatsächliche Gleichberechtigung ist leider auch nach über 100 Jahren Weltfrauentag noch nicht in unserer Gesellschaft etabliert. Davon zeugen in Deutschland 18% unbereinigte Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen, die erst jetzt aufgenommene Arbeit an der verlässlichen Finanzierung der Frauenhäuser zum Schutz vor Gewalt, Ehegattensplitting mit Steuerklassen 3 und 5 und das daraus resultierende große Problem der Altersarmut von Frauen. (mehr …)

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